Am Samstag könnte das sportliche Überraschungsteam dieser Weltmeisterschaft den nächsten Favoriten rausschmeißen: Norwegen, die Mannschaft um Erling Haaland, trifft dann nämlich auf die von Thomas Tuchel trainierte englische Nationalmannschaft. Und na klar, viel spricht dafür, mit dem (vermeintlichen) Außenseiter zu halten, aber es gibt auch einen richtig guten Grund, bei dieser WM spätestens nach dem deutschen Ausscheiden den Engländern die Daumen zu drücken. Denn die Spieler der „Three Lions“ spenden all ihre Prämien – und das schon seit 2007.
Hintergrund: Damals wurde die „England Footballers Foundation“ gegründet. Geführt wurde diese von dem damaligen Mannschaftskapitän David Beckham. Bemerkenswert ist, dass die Spieler all ihre Prämien spenden: Egal ob Freundschafts-, Qualifikations-, oder WM-Spiel. In den vergangenen knapp 20 Jahren sind dabei schon über 15 Millionen Euro zusammen gekommen. Die Foundation gibt das Geld an andere gemeinnützige Organisationen weiter, gefördert werden unter anderem Unicef, WellChild und Cancer Research UK. Bemerkenswert ist, dass jede Spielergeneration die Tradition fortführt.
Mit einem Sieg gegen Norwegen könnten dabei weitere Millionen zusammenkommen. Ob das aber realistisch ist? Bislang tat sich das Team von Thomas Tuchel bei dieser Weltmeisterschaft überraschend schwer, Norwegen hingegen schaltete zuletzt sogar die Brasilianische Nationalmannschaft aus, wirkt eingespielter und fokussierter. Die Antwort gibt es also morgen Abend, ab 23 Uhr.
